Bergtour Karwendelgebirge mit Birkkarspitze und Gjaidsteig (16.08.-18.08.2019)

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Am Freitagmorgen fuhren wir mit zwei Autos – netterweise ohne Stau - nach Scharnitz (964 m), um dann über den Forstweg gemütlich zum Karwendelhaus (1.765 m) aufzusteigen.
Da das Wochenende schön werden sollte, waren wir auf dem Forstweg nicht allein unterwegs und teilten den Weg mit Fahrradfahrern und E-Bikern. Das ist der Nachteil an diesem Aufstieg, die Alternativrouten hätten jedoch leider zu viel Zeit benötigt. Da wir zügig unterwegs waren, konnten wir auch noch den heiß ersehnten Kaiserschmarren - der nur bis 16:30 bestellbar ist - genießen.
Am nächsten Tag ging es dann zu zehnt (sieben Frauen und drei Männer) hinter dem Haus hinauf durch das Schlauchkar auf die Birkkarspitze (2.749 m). Nicht umsonst hat dieses Kar diesen Namen. Das teils kleinsplittrige Gestein kann durchaus „schlauchen“. Stöcke vereinfachen den Aufstieg und verhindern das Abrutschen.
Das Kinderfahrrad am Birkkar-Notbiwak bot in dem Geröll ein nettes, skurriles Bild. Nach dem Biwak war dann bis zur Birkkarspitze Kletterei teils an Stahlseilen angesagt. Für manche durchaus eine Herausforderung, die am Ende alle gut meisterten. Die Mühe wurde mit einem herrlichen Blick in die umliegende Bergwelt belohnt. Auch das Gipfelfoto durfte nicht fehlen.
Da es noch früh am Tag war. Beschlossen wir auf dem Rückweg noch den Hausberg vom Karwendelhaus mitzunehmen – das Hochalmkreuz (2.177 m). Auch hier gab es noch Ausblicke in die Bergwelt, obwohl die Bewölkung leider zunahm und es doch frischer wurde. Gut gelaunt ging es zurück zum Karwendelhaus zum Kaffetrinken.
Am nächsten Tag war der Abstieg über den Gjadsteig nach Mittenwald geplant. Laut Wanderführer und Internet eine Tour von etwa 6,5 Stunden. Allerdings brachte uns die Aussage vom Hüttenwirt ins Grübeln und Umplanen. Denn dieser sprach davon, dass die Tour zwar überall so ausgeschrieben ist, man jedoch mit 9 – 10 Stunden rechnen sollte. Da wir noch am gleichen Tag mind. 4 Stunden mit dem Auto nach Stuttgart fahren mussten, haben wir schweren Herzen davon abgesehen und sind wieder den Forstweg nach Scharnitz abgestiegen. Somit steht dieser Teil der Tour noch aus und muss zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden, da auch dieser Abschnitt sehr schön sein soll. Trotz der Umplanung war es wieder eine schöne Tour, mit schönen Ausblicken und netten Gesprächen.

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