Europaweg-von Saas Fee nach Zermatt (01.09.-07.09.2016)

Königsetappe der Tour Monte Rosa von Saas Fee nach Zermatt

Nach der Fahrt nach Saas Grund wandern die meisten der 11 TeilnehmerInnen unter der Leitung von Gisela Metzler über den Kapellensteig in einer Stunde nach Saas Fee. Die anderen nehmen fürs Erste den Bus. Die erste Etappe mit gut 20 km nach Grächen am Tag 2 zunächst im Wald, später immer alpiner im ständigen Auf und Ab und immer wieder im großen Bogen entlang der Talausschnitte, teils ausgesetzt, untertunnelt oder über Blockwerk zur Hannigalp. Von dort – bereits mit Blick auf den ‚Berg aller Berge‘ – 500 m Talfahrt mit der Seilbahn. Ähnlich geht’s auch am Tag 3 weiter zur Europahütte, doch alles noch extremer und dazwischen auf einer sehr wackeligen langen Brücke über eine breite Steinschlagrinne. Am Tag 4 erst mal weit runter fast bis nach Randa und wieder zurück zum Höhenweg bis zur Täschalpe, weiterhin in weiten Bögen, immer wieder ausgesetzt und mit so manchen zusätzlichen Gegenmetern, auch durch ein interessantes Tunnelsystem, und schließlich noch 500 m hoch zur Täschhütte. Inzwischen ziehen Wolken auf, und mit einer dünnen Neuschneeschicht ab über 3.000 m queren wir am Tag 5 im Regen, teils auch seilversichert und über Platten in Richtung Pfulwe - ein alpiner und derzeit gut markierter Übergang auf gut 3.000 m Höhe nach Zermatt – leider ohne die dort ansonsten großartige Sicht auf Matterhorn und Monte Rosa. Weiter auch wieder über viel Blockwerk, und wer wollte, auch mal auf einem Moränengrat Richtung Fluealp und zum Blauherd. Die vielen restlichen Abstiegsmeter mit Seilbahn und Standseilbahn und jetzt wieder trockener. Am Tag 6 morgens beim Blick aus dem Fenster der Juhe das Matterhorn vor blauem Himmel mit ein paar Restwolken. Die 1.600 m Aufstieg zur Rothornhütte nördlich von Zermatt dann mit freiem Blick auf die Wellenkuppe und das Obergabelhorn. Alles frisch angezuckert - ein Traum! Schon von unterwegs und erst recht von der Rothornhütte (3.200 m ) aus liegt dann der gesamte Monte Rosa vor uns ausgebreitet – auch beim Abstieg am letzten Tag zurück nach Zermatt, diesmal ein Stück Richtung Weißhorn und von dort zum Abschluss mit freiem Blick aufs Matterhorn. Heimfahrt zur Abrundung über den Furkapass mit schöner Sicht aufs Wallis und die Berner. Rückkehr in Leonberg am späteren Abend.

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